Torben Pöllmann
Referendar (Lehramt)
 

Kurzbiografie

  • geb. im Dezember 1989
  • aufgewachsen mit einem jüngeren und einem älteren Bruder
  • Abitur 2009 an der Kopernikusschule Freigericht
  • 2010 Zivildienst in einer Tagesförderstätte des Behinderten-Werks Main-Kinzig e.V. (BWMK)
  • 2010 – 2016 Lehramtsstudium (L3) mit den Fächern Biologie, Ethik und Philosophie an der Philipps-Universität Marburg mit Abschluss des 1. Staatsexamens
  • seit 2017 Referendar im Lehramt in Berlin
  • Mitglied der Partei der Humanisten seit dem 31.07.2016
  • in den Bundesvorstand der Partei der Humanisten gewählt am 02.04.2017

Kandidatur zum Mitglied des Bundesvorstands und auf einen Listenplatz für die Europawahl 2019

Liebe Parteimitglieder,

ein aufregendes, ereignisreiches und anstrengendes Jahr liegt hinter uns. Neben einer Bundestagswahl, dem außerordentlichen Bundesparteitag und mehr als einer handvoll Landesverbandsgründungen geht die Entwicklung der Partei in vielen weiteren Bereichen in großen Schritten vorwärts. Inhaltlich wird an vielen Baustellen gearbeitet, organisatorisch beziehungsweise strukturell steckt die Partei auch immernoch halb in Ihren Kinderschuhen. Hiermit erkläre ich meine erneute Kandidatur als Bundesvorstandsmitglied der Partei der Humanisten, um auch zukünftig die Entwicklung der Partei begleiten, gestalten und verantworten zu können.

Engagement bei den Humanisten

Ich bin im Sommer 2016 der Partei beigetreten. Zu diesem Zeitpunk gab es lediglich den Bundesverband und einen Berliner Landesverband. Schnell habe ich in Hessen zusammen mit einem Großteil des heutigen hessischen Vorstandes zusammen den zweiten Landesverband der Partei gegründet. Dadurch wurde ich auf Landesverbandsebene bereits in diverser Hinsicht bezüglich der Vorstandsarbeit geschult, bevor ich am letzten ordentlichen Bundesparteitag meine Kandidatur in den Ring warf und in den Bundesvorstand gewählt wurde. Bereits zuvor habe ich mit Robin Thiedmann zusammen für die strukturelle und inhaltliche Organisation der Pressearbeit gesorgt und tue dies bis zum heutigen Tag. Ich habe innerhalb der eineinhalb Jahren Vorstandsarbeit gelernt, dass dies jedoch nur auf Kosten der Qualität oder des
Privaten zu meistern ist. Daher will und werde ich, sollte meine Kandidatur erfolgreich verlaufen, meine Arbeit auf die eines Bundesvorstandsmitgliedes beschränken.

Zu meiner Person und meinen Stärken

Als studierter Philosoph und Ethiker sehe ich meine Stärken im Erfassen von Argumenten, Aussagen und Denkmustern sowie dem Aufdecken selbiger. Gerade deshalb kann ich hin und wieder ein sehr interessanter oder auch unangenehmer Diskutant sein. Dies, so glaube ich zumindest, werden selbst meine Freunde und ehemaligen Vorstandskollegen bestätigen. Ich stehe zu dem was ich denke und sage. Ich verabscheue Doppelmoral und theoretische Inkonsistenz. Weiterhin habe ich Biologie und Pädagogik studiert und arbeite nun als Lehrer an einer integrativen Sekundarschule in Berlin. Dort bin ich maßgeblich daran beteiligt eine Oberstufe zu etablieren. Der Leser möge mir die Bemerkung verzeihen, aber manchmal ist es innerhalb einer Partei nicht so viel anders, als in einem Klassenzimmer. Ein augenscheinlich kleines Problem kann schnell zu einem großen werden – und umgekehrt.

Meine persönlichen Ziele für die Partei und die Arbeit im Bundesvorstand

Persönlich ist mir an dieser Partei am wichtigsten, dass sie sachlich, vernünftig und sozialliberal agiert und wahrgenommen wird. Ich sehe die Partei als eine Partei der Mitte, die sich keiner der Extremen bedienen oder annähern sollte. Ich denke, dass wir in Deutschland und innerhalb der Partei auch weiterhin viele Debatten über den Ausgleich oder die Verschränkung von sozial und liberal führen werden und müssen, um herauszufinden wie unsere Gesellschaft sich zukünftig am besten zu gestalten hat, auf regionaler und europäischer Ebene. Dies ist mein Ziel mit den Humanisten. Ich glaube, dass wir im kommenden Jahr mit der Europawahl und den Landtagswahlen in Hessen und Bayern einen weiteren großen Schritt nach vorne gehen werden. Ich würde gerne dabei sein und diesen Schritt mitgestalten.

Weiterhin sehe ich mich, da ich bei vielen auch mal anecke, ebenso als Mediator und Vermittler zwischen den sich so langsam bildenden Strömungen innerhalb der Partei, denn ich bin weder aus der ganz alten Riege der Parteigründer, noch komme ich aus einem jungen Landesverband. Ich habe auf Landes sowie auf Bundesebene im Vorstand konstruktiv und durchgehend mitgearbeitet, verstehe daher häufiger die Sichtweise des Landesverbandes und trete in diesen Fällen auch gerne für Landesverbände und ihre Anliegen innerhalb des Bundesvorstandes ein.

Auf Grund der genannten Aspekte denke ich, dass ich für die Arbeit im Bundesvorstand der Partei der Humanisten sehr geeignet bin. Weiterhin bewerbe ich mich um einen Listenplatz auf der Europawahlliste. Ich bin mir bewusst, welch einschneidende Entwicklung dies für mein Leben darstellen würde. Ich bin jedoch gerne dazu bereit, die Partei in einem solchen Falle in Brüssel zu vertreten, unsere Politik in die Parlamente zu tragen und nonstop für die Partei und unsere Anliegen tätig zu werden.

Ich bitte daher um euer erneutes Vertrauen für ein solches Amt und entschuldige bereits jetzt mein Fernbleiben am Bundesparteitag und bin zuversichtlich, dass ich einen Weg finden werde, mich ordentlich zu vertreten oder vertreten zu lassen. Hiermit erkläre ich, dass ich im Falle meiner Wahl entweder zum Bundesvorstandsmitglied und/oder für einen Listenplatz für die Europawahl, diese annehme.

 

Liebe Grüße,

Torben Pöllmann

 

 

Interessen und politisches Engagement

Mein politisches Interesse reicht so weit zurück, dass ich mich kaum daran erinnern kann, wann ich anfing, mir Gedanken über politische Ereignisse zu machen. Ich habe bereits zu Schulzeiten stets ein enormes Interesse an Politik und Wirtschaft sowie Geographie gezeigt. Nichtsdestotrotz war mir die Tragweite philosophischer Überlegungen und ethischer Fragen lange Zeit nicht bewusst.

Nach meiner frühkindlichen und jugendlichen Neugier und dem Drang nach einem umfassenden Wissen, begann ich die Universität in Marburg zu besuchen, deren Fachbereich dem kaum an Popularität zu überbietenden Immanuel Kant gewidmet ist. Wenn ich daran zurückdenke, dass ich anfänglich an der ersten Seite von Kants “Kritik der praktischen Vernunft” scheiterte, ist es umso erstaunlicher, dass ich immer größeren Gefallen an der Philosophie und Ethik als wissenschaftlichen Disziplinen gewann. Mir erschloss sich eine völlig neue Welt des Denkens. Die Logik, Metaphysik, Erkenntnis-, Wissenschaftstheorie sowie die Moral- und Rechtsphilosophie waren allesamt noch kaum erforschte Gebiete für mich. Die Aufklärung und die daraus erwachsenen Ideale habe ich in dieser Zeit, bezüglich ihrer Bedeutung und Einzigartigkeit als wesentlich für unsere Gesellschaft erkannt. Die Menschenrechte sind Fundamente einer Gesellschaft, in der ich das Glück hatte groß zu werden, die es zu leben und zu verteidigen lohnt. Diese Erkenntnis wuchs auch während meiner Reisen, die mich zusammengenommen ein Jahr Zeit in Anspruch genommen, mir aber eine unbezahlbare und mit nichts aufzuwiegende Menge an Erfahrungen, Erlebnissen und Einsichten in über 22 Länder beschert haben. Menschen sind, egal woher sie stammen, allesamt gleich in ihrer Wertigkeit. Ich habe ein Vertrauen darin gewonnen, dass die Allgemeinheit der Menschen an einer freien Gesellschaft interessiert ist und danach strebt sich selbstbestimmt zu entfalten. Von den etablierten Parteien habe ich mich immer weniger vertreten fühlen können. Insbesondere die augenscheinlich wahllose Berufung auf die Menschenrechte brachte mich zusehends dazu, mich politisch umzusehen. Die Partei der Humanisten bot mir politische Inhalte, welche mich dazu bewogen, einmal beim Bundesparteitag vorbeizuschauen und die Menschen hinter diesem Namen kennenzulernen. Bei dieser Veranstaltung haben mich Die Humanisten auch menschlich überzeugt und ich wurde Mitglied. Zunächst war ich an der Gründung des Landesverbandes Hessen beteiligt, den ich zunächst als stellvertretender und anschließend als kommissarischer Vorsitzender durch das erste Geschäftsjahr führte. Seit dem bringe ich mich im Bereich der PR der Partei ein und wurde Anfang des Jahres 2017 in die Position des Redaktionsleiters erhoben. Schlussendlich wurde ich am 02.04.2017 in den Bundesvorstand gewählt. Nun ist es mir möglich, Politik aktiv zu gestalten. Und ich habe verdammt großen Spaß daran!

Stärken und Schwächen

Zu meinen Stärken zählen rhetorische sowie argumentative Fähigkeiten; analytisches Denken fällt mir leicht. Ebenso besitze ich eine ausgeprägte Teamfähigkeit, weshalb ich für die Organisation und die Kommunikation mit Menschen ein gewisses Händchen besitze.

Dennoch habe auch ich eine eklatante Schwäche: Ohne Team bin ich zwar zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen.

 

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