Robin Thiedmann
Bundesvorsitzender, Leiter AG-Europa
Mitglied
Abschluss in Politikwissenschaft und Publizistik, Fachbereich Internationale Politik und EU
 

Kurzbiografie

  • geb. am 06.09.1993 in Marburg (Lahn), Hessen
  • Abitur 2013 an der Adolf-Reichwein-Schule, Marburg
  • 2013 Offizieranwärter der Bundeswehr, Teilstreitkraft: Heer, Truppengattung: Fallschirmjäger
  • 2014 – 2018 Studium der Politikwissenschaft (Schwerpunkt Internationale Beziehungen und Europäische Integrationsforschung) und Publizistik in Mainz
  • 2015 – heute Betreuung eines eigenen Weblogs mit von mir verfassten wissenschaftlichen Arbeiten, politischen Analysen, Essays und Kommentaren: https://rthiedmann.wordpress.com/
  • 2014 – 2015 Mitarbeiter in einer PR-Agentur mit Schwerpunkt der journalistischen Kommunikationsberatung
  • 2015 – 2017 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Publizistik
  • 2015 – 2016 Mitarbeiter bei 3sat, Bereich Kommunikation
  • 2016 – 2017 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Politikwissenschaft, Fachbereich Internationale Beziehungen
  • 2017 – heute Mitarbeiter des ZDF, Hauptabteilung Kommunikation

Parteibiografie:

  • Mitglied der Partei der Humanisten seit 01. September 2015
  • Pressesprecher seit 01. Oktober 2015
  • Mitarbeiter der Stabstelle Strategie seit 01. August 2016
  • Leiter AG-Europa seit 01. Oktober 2017
  • … und sehr viele weitere Aufgaben

Hobbies:

  • Mein größtes und zeitintensivstes Hobby von allen ist seit drei Jahren die Partei der Humanisten.
  • Nach einem anstregenden Arbeitstag hilft mir nichts besser, als beim Joggen den Kopf frei zu bekommen.
  • Seit kurzem habe ich das (richtige) Kochen für mich entdeckt, jetzt isst bei mir endlich auch das Auge mit 😉
  • Ich bin ein leidenschaftlicher Musikfan mit extrem breit gefächertem Geschmack, Stille herrscht bei mir nie.
  • Wenn Zeit bleibt, stürze ich mich in das Hobby-DJ-mäßige Mixen und Auflegen meiner Lieblingstracks.
  • Schon in der frühen Teenager-Zeit haben es mir PC- und Konsole angetan, hauptsächlich Strategie- und Aufbauspiele, je komplexer desto besser!

 

Kandidatur für das Amt des Bundesvorsitzenden und auf einen Listenplatz für die Europawahl 2019

Liebe Humanisten,

ich kandidiere auf dem kommenden Bundesparteitag in Berlin für das Amt des Bundesvorsitzenden und auf einen Listenplatz für die Wahl zum Europäischen Parlament 2019. Ich möchte mich Euch in diesem Schreiben vorstellen und meine Ziele und Visionen für mein geplantes Engagement darlegen.

Zu meiner Person:

Ich wohne derzeit in Mainz (RLP), komme aber ursprünglich aus Marburg (Hessen). Studiert habe ich Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Europäische Integrationsforschung und kürzlich meinen Abschluss erworben.

Schon in der ersten Vorlesung zur EU wurde mein Interesse an europäischer Politik geweckt. Das, was früher in der Schule unverständlich und weit weg war, zog mich nun an. Die Komplexität faszinierte mich und je mehr ich über die Geschichte und Werte der EU lernte, umso mehr begeisterte mich der Leitgedanke. Während meines Studiums habe ich mich deshalb intensiv mit internationaler Politik im Allgemeinen und europäischer Politik im Speziellen auseinandergesetzt. In meiner Abschlussarbeit mit dem Titel „In Krisen geeint? Ein Erklärungsmodell zum Zusammenhang von Krisen und europäischer Integration“ (hier abrufbar) bin ich meiner Neigung anhand eines brandaktuellen und wissenschaftlich äußerst relevanten Themas nachgegangen.

Berufliche Erfahrung sammelte ich während meiner Tätigkeit für eine PR-Agentur in Mainz, die für ein breites Feld verschiedenster Unternehmen tätig war. Von Fintech bis Carsharing, von Windkraft bis politische Beratung – hier lernte ich die Grundlagen der Public Relations und journalistischer Kommunikationsberatung. Es folgten Anstellungen in den Kommunikationsabteilungen von 3sat und ZDF, bei welchen ich ebenfalls für die Öffentlichkeitsarbeit und den Kontakt zu Journalisten zuständig war.

Parallel dazu konnte ich meine wissenschaftlichen Kenntnisse und Fertigkeiten während meiner Arbeit für die Fachbereiche Publizistik und Politikwissenschaft meiner Universität weiter schärfen. Durch die Mitarbeit an aktuellen Publikationen erhielt ich die Möglichkeit, direkt am „wissenschaftlichen Puls“ der Zeit zu schaffen und zu lernen.

Engagement bei der Partei der Humanisten:

Im September 2015 habe ich meine politische Heimat gefunden. Durch Hörensagen erfuhr ich von „dieser Partei, die bestimmt gut zu dir passt“. Nachdem ich mich durch das damals noch deutlich kürzere Programm gelesen hatte, zögerte ich nicht und trat sofort bei. Es passiert einem nicht oft, dass man einer Partei zu nahezu 100% zustimmen kann. Besonders das klare Bekenntnis zu Europa begeisterte mich und ist eines meiner Hauptthemen. Meinen entschlossenen Beitritt habe ich seitdem nicht ein einziges Mal bereut, ganz im Gegenteil. Diese Partei hat mir viel gegeben. Hier konnte ich mich voll einbringen und mit vielen Gleichgesinnten auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.

Am Bundesparteitag im September 2015 in Frankfurt wurde mir nach meiner Vorstellung und aufgrund meiner Qualifikationen der Posten des Pressesprechers angeboten, welchen ich bis heute nun knapp drei Jahre lang mit Freude und viel Herzensblut ausgefüllt habe.

Jeder, der in unserer Partei schon einmal in einem arbeitsreichen Amt war, weiß, wie sehr einen unsere Partei an sich zieht und dazu motiviert, stetig mehr zu übernehmen. So kam es, dass ich nicht nur die gesamte Öffentlichkeitsarbeit unserer Partei verantwortete, sondern überall dort tatkräftig zupackte, „wo es gerade brennt“. Nicht meine Kreativität und mein Wille zu Mehr waren limitierende Faktoren, sondern die notwendige berufliche Arbeit. Mit dutzenden Artikeln und Anträgen zur Erweiterung unseres Grundsatzprogramms auf Parteitagen, insbesondere auch mit der „Themenwoche Europa“ (hier abrufbar) und diversen Änderungs- und Erweiterungsanträgen zum Europakapitel, trug ich zur Weiterentwicklung und Schärfung unserer politischen Position bei und legte den Grundstein für unser kürzlich veröffentlichtes Visionspapier für Europa (hier abrufbar).

Den Höhepunkt dieser Arbeit stellte bis dato die Bundestagswahl 2017 dar, für welche ich eine Strategie und vollständige Kampagne erarbeitete und erfolgreich umsetzte. Doch auch danach ging es voll weiter, denn mein nächstes Ziel war die Programmentwicklung und Vorbereitung auf die Europawahl 2019. Deshalb gründete ich die AG Europa und führte diese durch einen Arbeitsprozess von einem halben Jahr, an dessen Ende nun einer der größten Meilensteine unserer jungen Partei erreicht wurde. Wir haben unsere bisher umfangreichste Parteiposition erarbeitet und eine Vision für Europa entwickelt, die zu 100% den Geist unserer Partei widerspiegelt (siehe dazu auch dieses Interview).

Ziele für den Bundesvorstand:

Diesen begonnenen Weg möchte ich nun mit eurem Vertrauen fortführen und als Bundesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Europawahl meine Fähigkeiten und mein Engagement weiterhin voll in den Dienst der Partei stellen. Mein Ziel ist es, unsere Partei stark, geschlossen und gut vorbereitet in den Europawahlkampf zu führen. Als junge Partei stehen wir nun vor der größten Herausforderung, aber auch der größten Chance seit unserer Gründung.

Als langjähriges Mitglied kenne ich die Hindernisse, die wir dafür nehmen müssen und die großen Anforderungen, denen sich ein Vorsitzender und Spitzenkandidat stellen muss. Der Zeitaufwand ist enorm und bereits als Pressesprecher habe ich in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes 2017 zwischen 40 und 60 Stunden pro Woche in die Parteiarbeit investiert. Ein Spitzenamt erfordert ungeteilte Aufmerksamkeit und zeitlichen Einsatz.

Aus diesem Grund verspreche ich euch: Wenn Ihr mir euer Vertrauen gebt, wird für mich stets die Partei an erster Stelle stehen. Ich bin bereit, alles an diesem Ziel auszurichten und mein privates Leben und meine berufliche Laufbahn hintenanzustellen. Das Amt nur halb oder in den wenigen Stunden Freizeit auszufüllen, die nach einem Arbeitstag bleiben, ist weder für mich, noch für unsere Partei ein gangbarer Weg. Deshalb bin ich dazu bereit, ausschließlich und in Vollzeit für unsere Partei zu arbeiten und nach Berlin zu ziehen.

Durch den Umzug hätte ich die Möglichkeit, in der Medien- und Politikhauptstadt Berlin für unsere Partei wertvolle Kontakte zu verschiedenen Organisationen und Medien knüpfen. Als die mit Abstand einwohnerstärkste Stadt Deutschlands ist ein guter „Straßenwahlkampf“ und ein weites Netzwerk hier entscheidend. Die Vereinigung des Amtes als Bundesvorsitzender und des Spitzenkandidaten für die Europawahl wäre dabei ebenfalls von großem Vorteil, da so die notwendige Außenrepräsentation direkt mit den ebenfalls notwendigen öffentlichen Auftritten eines Europa-Kandidaten kombiniert werden können, ohne Doppelbelastungen zu erzeugen.

Ich habe die jüngsten Entwicklungen in unserer Partei aufmerksam verfolgt und kenne die Baustellen, die wir innerhalb angehen müssen. Eines meiner Ziele für das Amt des Bundesvorsitzenden ist es deshalb, für eine bessere Einbindung und Information aller Mitglieder zu sorgen. Zu oft gehen uns wichtige Informationen verloren und zu selten wird darüber informiert, was gerade eigentlich alles so in unserer Partei passiert. Aus diesem Grund möchte ich im Vorstand klare Verantwortlichkeiten und Aufgabenbereiche schaffen und unsere internen Prozesse überarbeiten und leicht einsehbar und übersichtlich darstellen.

Weiterhin ist es mir wichtig, für eine faire Repräsentation der verschiedenen Positionen in unserer Partei zu sorgen. Ursprünglich aus dem gemäßigten linken Spektrum kommend, habe ich mich über die Jahre auch immer mehr in liberalen Einstellungen wiederfinden können, sodass ich heute aus voller Überzeugung sagen kann, ein Sozialliberaler zu sein. Meine 31 in den letzten zwei Jahren eingereichten Programmanträge spiegeln dies wieder (hier abrufbar). Ich habe unsere Partei bisher ebenso als sehr ausgewogen im Spannungsfeld zwischen linker und liberaler Politik verortet, sehe aber, dass in letzter Zeit einige Fragen in Bezug auf diese Ausrichtung entstanden sind. Im Falle meiner Wahl möchte ich deshalb einen offenen, innerparteilichen Austausch anstoßen, in welchem Bedenken diskutiert werden und wir darauf basierend gemeinsam an einem zukunftsweisenden Ergebnis arbeiten können. Ich halte diesen Diskurs für eine Möglichkeit zur inhaltlichen Weiterentwicklung unserer Partei.

Als langjähriger Pressesprecher habe ich außerdem nicht nur die für einen Bundesvorsitzenden nötige “Programmfestigkeit” entwickelt, sondern auch gelernt, Positionen zu vertreten, die nicht unbedingt meiner persönlichen Meinung entsprechen müssen. Doch nicht immer kann man als Einzelperson alle verschiedenen Perspektiven überblicken. Aus diesem Grund würde ich – im Falle meiner Wahl – Fabienne Sandkühler als stellvertretende Bundesvorsitzende vorschlagen. Sie hat sich durch ihre sachliche, differenzierte und hervorragende Arbeit im vorherigen Bundesvorstand hervorgetan und es wäre mir eine große Freude, gemeinsam mit ihr in die Europawahl zu starten.

Insgesamt denke ich, dass wir für die kommende turbulente Zeit eine stärkere Führung brauchen, die klar Ziele und Leitlinien kommuniziert und die Landesverbände vollständig mit einbindet und diese unterstützt. Für mich geht eine gute Führung aber nur durch Vorbild und ich möchte mit gutem Beispiel vorangehen. Ich möchte unsere Partei gemeinsam hinter einem großen Ziel versammeln, an dem wir alle zusammenarbeiten und nicht gegeneinander. Wir können es uns nicht leisten, dass interne Differenzen uns ausbremsen und unser gemeinsames Ziel gefährden. Auch aus diesem Grund kandidiere ich sowohl für das Amt des Bundesvorsitzenden, als auch für den Listenplatz 1 für die Europawahl.

 

Dafür bitte ich Euch um Eure Unterstützung.

Für Rückfragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Liebe Grüße,

Robin Thiedmann

 

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