Max Remke
Bundesvorstand, Landesvorstand Niedersachsen
Vorstandsmitglied
 

 

Kandidatur für den Bundesvorstand

Liebe Mithumanistinnen und Mithumanisten,

Mag die Partei der Humanisten doch oft als Naturwissenschaftlerpartei gelten, so hat sie auch mich als Geschichtswissenschaftler vollends gepackt – und zwar gerade, weil ich als Historiker auf die Welt blicke. Denn dort sehe ich die gewaltigen Errungenschaften der Menschheit seit dem Beginn der Aufklärung. Industrialisierung, Wissenschaft und Liberalismus haben das Leben von Milliarden Menschen nicht nur verbessert, sie haben es überhaupt erst ermöglicht, indem sie die Nahrungsmittel, Konsumgüter aber auch Strukturen des friedlichen Zusammenlebens, wie Gewaltenteilung, Demokratie und Menschenrechte geschaffen haben.

Gerade deshalb möchte ich dem in Deutschland verbreiteten, oft esoterischen, Technologie- und Zivilisationspessismus etwas entgegensetzen. Das heißt keineswegs, dass ich unsere Lebensweise für perfekt halte, wohl aber halte ich sie für die mit Abstand beste Lebensweise die uns bislang bekannt ist – vor allem, da sie auf beständige Verbesserung setzt.

Für diese Verbesserungen möchte ich Politik machen. Für die Überwindung archaischen Unwissens wie Homöopathie und Beschneidung einerseits und für die Durchsetzung jener Techniken, die es uns ermöglichen noch besser und ethischer zu leben. Sei es durch Gentechnologie, Grundeinkommen oder durch Fleischproduktion aus der Petrischale. Ja, ich sehe in unserer Partei und unserem Leitbild die Kraft der Aufklärung für das 21. Jahrhundert.

Was ich bislang bei den Humanisten getan habe

Ich bin Gründungsmitglied des Landesverbandes Niedersachsen und seitdem auch als Mitglied im Vorstand aktiv, plane Facebook-Kampagnen, betreue Stammtische, halte Vorträge und betreibe flaggenbepackten Demotourismus. Zudem arbeite ich als Grafiker für Niedersachsen.
Neben meiner Tätigkeit im Landesvorstand habe ich mich in verschiedenen Funktionen auch auf der Bundesebene eingebracht. Hierbei war ich zuerst im Rahmen der sozialliberalen Kooperation als „Diplomat“ tätig und habe später auch maßgeblich die Gespräche mit den Transhumanisten ins Laufen gebracht.
Seit jüngster Zeit arbeite ich vor allem im, von mir mitbegründeten, Planungsstab für die Hochschulgruppen der Humanisten und entwickele Kampagnenideen für die Bundespartei.

Erfahrungen, die ich einbringen kann

Bereits vor den Humanisten konnte ich einige Erfahrung in der Politik sammeln, zuerst bei der SPD, später dann als Landessprecher und Ortsgruppengründer der Linksjugend und als Begründer eines linksliberalen Bundesarbeitskreises. Zudem war ich mehrfach Mitglied des Studierendenparlaments an meiner Alma Mater Göttingen.
Ich konnte damit sehr vielfältige Erfahrungen in der Politik sammeln, habe sehr unterschiedliche Parteistrukturen kennengelernt und ebenso unterschiedliche Parteikulturen. Hierbei interessierte mich vor allem die Kommunikation (nach Außen, ebenso wie nach Innen), welche ich für das mit wichtigste Element der Politik halte und für das ich mich besonders begeistern kann. Daher habe ich mich auch abseits der konkreten politischen Tätigkeit hier immer wieder weitergebildet.

Ich habe das gesamte universitäre Rhetorikprogramm durchlaufen, ferner Seminare zu Pressearbeit (Print wie Online), Mediation (kann in Parteien sehr wichtig sein), Moderation und Praktika in der PR-Branche und dem Fundraising absolviert. Auch bin ich mit der Erstellung von Pressemitteilungen, Film- und Bildberarbeitung, wie auch mit der Konzeption und Präsentation von Vorträgen vertraut.
Daneben befasse ich mich als Politik- und Geschichtswissenschaftler auch von wissenschaftlicher Seite mit politischer Kommunikation – derzeit vor allem im Rahmen meiner Dissertation die den NS-Vergleich in der politischen Kultur der BRD untersucht, wobei ich hoffe dieses Fachwissen direkt in meine politische Tätigkeit bei den Humanisten einbringen zu können.

Was ich im Vorstand erreichen will

Da ich aus meiner bisherigen Erfahrung weiß, dass Vorstandsarbeit in einer hoffentlich bald 1000 Mitglieder zählenden Partei immer Teamwork ist, möchte ich nur kurz umreißen, welche Bereiche mir besonders wichtig sind und vor allem wo ich glaube meine Kompetenzen effektiv einbringen zu können.

  1. Da ich bereits als „Diplomat“ für die Partei aktiv war, schnell poltische Programme erfassen kann und die notwendige Skrupellosigkeit am Telefonhörer mitbringe, würde ich nach wie vor gerne die Kontaktaufnahme mit möglichen Partnern und besonders wichtig, möglichen Geldgebern intensivieren
  2. Durch mein Zweitfach Politik bin ich mit systematischer und datenbasierter Startegie- und Wähleranalyse vertraut und würde daher gerne den Strategiestab der Partei wiederbeleben. Hierbei hoffe ich auch auf meine Erfahrungen in der Strategienanalyse für die Piratenpartei im Zuge der Sozialliberalen Kooperation zurückgreifen zu können.
  3. Bereits jetzt widme ich mich der Kampagnenentwicklung. Dies würde ich gerne fortsetzen, wobei ich vor allem auf Strategien des Guerilla-Marketings zurückgreifen möchte, um unsere Partei bekannter zu machen. Da wir unsere Stimmenanteile für die Europawahl, im Vergleich zur Bundestagswahl, vervielfachen müssen, ist gerade die massive Steigerung unserer Bekanntheit von größter Bedeutung. Ich denke, dass wir hierfür etwas mehr Mut zur Polarisierung benötigen und noch stärker neben dem Herzensanliegen Säkularisierung auch Technologie- und Zukunftsthemene wie Automatisierung, Gentechnik und Transhumanismus in der Vordergrund stellen sollten.
  4. Die bereits begonnene, intensive Arbeit um den Aufbau einer Reihe von Hochschulgruppen, insbesondere in Kooperation mit der Giordano-Bruno-Stiftung, würde ich gerne fortsetzen.
  5. Daneben würde ich gerne, entweder als Wochenendveranstaltung oder via Internet die parteiinterne Schulung intensivieren. Erfolgreiche PR, das Verfassen von Pressemitteilungen, aber auch das selbstbewusste Argumentieren auf der Straße und dem Podium sind zentrale Fähigkeiten für eine erfolgreiche Partei. Bislang gab es meinem Eindruck nach noch viel zu wenig Bildungsangebote über praktische Skills, wie auch über unsere Ideale (bspw. Evolutionärer Humanismus) die für alle Mitglieder und eben nicht nur für Vorstände zugänglich waren.

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