Markus Wierer
Vorstand Bayern
Angestellter im IT-Support, Mitarbeiter Humanisten-IT (intern)
 

Kurzbiografie

  • Name:                 Markus Wierer
  • Alter:                    35
  • Familienstand: ledig
  • Beruf:                   IT-Techniker
  • Wohnort:            München

Parteibiografie

  • Mitglied bei der PdH seit Mai 2017
  • Seit Dezember 2017 im Vorstand des LV Bayern
  • Mitarbeit im IT-Team der PdH (E-Mail-Betreuung)

Kurzbeschreibung:

Als bayrisches Urgestein kümmert sich Markus um den Bereich München neben dem Amt als stellvertretender Schatzmeister um die Organisation von Aktionen und ist auf Bundesebene im Email-Support beschäftigt. Dabei hat er stets den Blick fest auf die Zukunft und den Säkularismus gerichtet.

 

Kandidatur für den Bundesvorstand und auf einen Listenplatz für die Europawahl 2019

Mit diesem Schreiben möchte ich mich für einen Posten im Bundesvorstand, sowie auf einen Platz auf der Wahlliste zur Europawahl 2019, für die Partei der Humanisten bewerben.

Von Anfang an konnte ich mich mit vielen Zielen der noch jungen Partei der Humanisten identifizieren. Eine solche Übereinstimmung gab es bei mir vorher noch bei keiner anderen Partei. Vor allem das Ablehnen von starren Ideologien und die Offenheit für neue Ideen (und auch weniger populäre Meinungen) sprach mich sehr an.
Nachdem ich mich mit dem Programm und den Vorstellungen der Partei näher befasst hatte, führte mich der nächste Weg zum Stammtisch in München, um mir Mitglieder der Partei aus der Nähe anzusehen und sie ein wenig abzuklopfen.
Was ich sah, gefiel mir und ich trat ein. Natürlich gab es auch manche Punkte, bei denen ich Zweifel hatte und habe, ob diese wie vorgestellt Umsetzbar seien. Aber die Diskussionen zu verfolgen und mich einzubringen, schwächte bei manchen Themen meine Bedenken.

Als dann später im Jahr krankheitsbedingte Ausfälle von Vorstandsmitgliedern im LV Bayern Neuwahlen nötig machten, stellte ich mich voller Überzeugung, die richtige Partei gefunden zu haben, zur Wahl. Damit durfte ich Teil einer Gruppe werden, die mir, so pathetisch es auch klingt, das Gefühl  gab, am richtigen Ort zu sein.

Auch bei der nächsten Wahl Anfang 2018, kandidierte ich auf dem ordentlichen LPT erneut für einen Posten (stellv. Schatzmeister) im nun erweiterten Vorstand, für den ich in Abwesenheit gewählt wurde.

Nun findet der zweite BPT, an dem ich teilnehmen kann, statt und ich möchte mein Engagement erweitern.

Für einen Posten im BV möchte ich mich bewerben, weil ich mir dort eine Balance wünsche, die Entscheidungen von verschiedenen Winkeln betrachtet. Seit ich eingetreten bin, hatte ich den Eindruck, dass ich eher ein „konservatives“ Bild (im Vergleich zu anderen Mitgliedern) vertrete.

Beispielsweise unterstütze ich voll und ganz die größtmögliche Freiheit für jeden Einzelnen, wie alle Parteimitglieder!
Gleichzeitig bin ich aber auch der festen Überzeugung, dass Freiheiten zum Schutze der Gesellschaft auch dringend Eigenverantwortung nötig machen und diese Verantwortung von staatlicher und rechtlicher Seite dringend eingefordert werden muss und sei es im schlimmsten Fall durch schärfere Gesetze und Strafen. Außerdem bin ich der Überzeugung, dass man Menschen auch Verantwortung geben muss, damit sie einen Platz finden.
Diesen Aspekt als Beispiel genannt, hatte ich manchmal den Eindruck, mich dadurch schon als „konservativ“ zu qualifizieren.

Keine Frage, ich bin mit der bisherigen Arbeit des BV sehr zufrieden! Um dies auch für die Zukunft zu sichern, will ich mein Gewicht in Waagschale der Entscheidungen im BV werfen können, um vielleicht auch ein abdriften in eine extreme linke Richtung, wie es auch den Piraten widerfahren ist, zu vermeiden und uns in einer vernünftigen, mittigen Richtung auf dem Weg nach vorne zu halten.

Auch aus diesem Grund kandidiere ich zusätzlich für einen Listenplatz für die Europawahl.
Ich wollte und will nie „Berufspolitiker“ werden. Ich will keinen Posten um des Postens willen, um mich zu profilieren oder mein Ego zu streicheln. Ich will etwas ändern. Und dazu muss man sich aufs Spielfeld wagen, Erfahrungen sammeln.

Vielleicht findet mancher, dass jemand wie ich nichts in der Politik verloren hat. Kein Studium, Kind vom Lande, kein Schüler der großen Vorbilder, der großen Denker.
Ich sage, vielleicht kann es auch nicht schaden in seinen eigenen Worten zu denken und selbst Schlüsse zu ziehen, so lange man Neugierig ist und bleibt und sich einen offenen Horizont erhält. Dann ist es lustig, manchmal die eigenen Gedanken, formuliert von berühmten Persönlichkeiten, zu lesen.

In diesem Sinne, sollte ich gewählt werden, ob in den BV, auf die Europaliste oder beides, nehme ich die Wahl mit Freuden an und werde mein Bestes geben, unsere Vorstellungen wahr zu machen.

 

Danke für die Aufmerksamkeit,

Markus Wierer

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©2018 Partei der Humanisten – Rational. Liberal. Fortschrittlich.

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