Felix Bölter
Bundesvorsitzender
Mitglied
Polizeivollzugsbeamter – Bundespolizei
 

Kurzbiografie

  • geb. am 24.01.1991 in Luckenwalde (Brandenburg) als Sohn zweier Gymnasiallehrer
  • ein jüngerer Bruder (Bundes- und Berliner Landesvorstandsmitglied Lorenz Bölter)
  • Abitur 2009 am Goethe-Schiller-Gymnasium Jüterbog
  • 2009 – 2012 Duales Studium zum Polizeikommissar bei der Bundespolizei
  • seit 2012 Tätigkeit als Streifenbeamter und stellvertretender Gruppenleiter bei der Bundespolizei in Rheinland-Pfalz
  • Interessen: Wissenschaft, Philosophie (insb. Ethik, Rechtsphilosophie, Religionskritik), Kriminologie
  • Hobbys: Sport (Fitness, Kampfsport), Lesen, Schlagzeug
  • Fördermitglied der Giordano-Bruno-Stiftung und der GWUP
  • Mitglied der Partei der Humanisten seit dem 22.12.2014
  • In den Bundesvorstand der Partei der Humanisten gewählt am 14./15.03.2015
  • Bundesvorsitzender der Partei der Humanisten seit dem 22.05.2016

A

Kandidatur für den Bundesvorstand

Liebe Parteimitglieder,

hiermit bewerbe ich mich um das Amt als Mitglied im Bundesvorstand.

Motivation

Ich habe in meinen zwei Jahren als Bundesvorsitzender die Partei und die tägliche Arbeit ihrer führenden Köpfe in all ihren Facetten kennen gelernt. Ich konnte viele wichtige Lektionen lernen, einige Erfolge feiern und musste Rückschläge verkraften. Bei all dem hatte ich stets großartige, engagierte Menschen um mich, ohne die keiner der Erfolge denkbar und die Rückschläge noch weit zahlreicher gewesen wären.

Aufgrund aktueller beruflicher Entwicklungen werde ich mich in den kommenden Jahren leider weitestgehend aus der öffentlichen Tätigkeit für die Partei zurückziehen müssen. Dazu kommt, dass das Amt des Bundesvorsitzenden ein hohes Maß an Zeit, Energie und Präsenz erfordert. Ich sehe mich nicht in der Lage, diesen Anforderungen in der nächste Amtsperiode gerecht werden und die Partei in dem Umfang führen zu können, den sie verdient.

Aus diesem Grund unterstütze ich die Kandidatur von Robin Thiedmann für das Amt des Bundesvorsitzenden ausdrücklich.

Schwerpunkte

Um dieser großartigen Organisation dennoch weiterhin bestmöglich zur Verfügung stehen zu können, kandidiere ich für den Bundesvorstand. In diesem möchte ich gerne einige Tätigkeitsfelder ausfüllen, die vor allem parteiintern stattfinden. Dazu zählen insbesondere:

  1. die Verwaltung bundesweiter Kontakte und Netzwerke zu NGOs, Presse u.ä,
  2. die Koordination und Optimierung der programmatischen Entwicklung mit den Arbeits- und Themengruppen,
  3. die Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen dem Bundesvorstand und den Landesvorständen sowie
  4. die Gewährleistung größtmöglicher Transparenz der Tätigkeiten des Bundesvorstandes in Richtung Mitgliederbasis. 

Kurz: Ich möchte gern – auch als Folgerung aus der wiederholten und berechtigten Kritik an der bisherigen Kommunikation des Bundesvorstandes – das parteiinterne Sprachrohr der Parteiführung werden, den Kontakt zu allen wichtigen Ebenen und Organen der Partei halten und der Erwartungshaltung der Parteibasis in Sachen Transparenz entsprechen.

Daneben werde ich selbstverständlich meine Erfahrung in das tägliche Vorstandsgeschäft einbringen und dem/der neuen Bundesvorsitzenden mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Mit humanistischen Grüßen,

Felix Bölter

 

 

Interessen und politisches Engagement

Im Laufe meiner Ausbildung zum Polizisten entdeckte ich mein Interesse für die Beweggründe und Motive hinter menschlichen Grausamkeiten und kriminellem Verhalten. Auf der Suche nach möglichen Erklärungen stieß ich neben Kriminalpsychologie und Kriminologie insbesondere auf Religion. Wenige Bücher später war ich diskussionsfreudiger Atheist, Religions- und Ideologiekritiker sowie agnostischer Naturalist.

Durch die Lektüre der Bücher von Michael Schmidt-Salomon und Uwe Lehnert entdeckte ich den evolutionären Humanisten in mir. Dabei stieß ich u.a. auch auf die von Uwe Lehnert aufgeworfene und für mich absolut überzeugende Idee einer politischen Partei, deren Forderungen und Haltungen auf den Idealen des evolutionären Humanismus fußen würden. Insbesondere die Themen Säkularisierung und Selbstbestimmung sowie die inzwischen größte konfessionelle Bevölkerungsgruppe der Konfessionsfreien fanden und finden aus meiner Sicht zu wenig Repräsentanz in der politischen Landschaft.

Ende 2014 erfuhr ich von der Gründung der Partei der Humanisten und trat kurz darauf ein. An den anschließenden Diskussionen rund um die ersten Entwürfe zum Grundsatzprogramm der Partei hatte ich großes Vergnügen und fühlte mich in meiner Entscheidung absolut bestätigt.

Beim Bundesparteitag im März 2015 wurde ich in den Bundesvorstand gewählt. Im anschließenden Jahr konnte ich vielfältige und lehrreichen Erfahrungen sammeln, wertvolle Kontakte mit spannenden und inspirierenden Personen knüpfen und das Projekt einer humanistischen, sozialliberalen und rationalpolitischen Partei in einem fantastischen Team voran bringen.

Am 22. Mai 2016 wurde ich vom Bundesparteitag zum Bundesvorsitzenden der Partei der Humanisten gewählt und  am 02. April 2017 vom darauf folgenden Parteitag als Bundesvorsitzender wieder gewählt.

Neben meinem Beruf und meiner Tätigkeit für die Partei der Humanisten betreibe ich Kampf- und Fitness-Sport, lese wissenschaftliche und philosophische Sachbücher und unterhalte einen handverlesenen Freundeskreis. Ich bin außerdem musikalisch und künstlerisch interessiert.

Stärken und Schwächen

Mein ausgeprägtes Gerechtigkeitsbedürfnis, mein überzeugtes Eintreten für eine freiheitliche und offene Gesellschaft sowie meine Hilfsbereitschaft und Empathie haben mich den Beruf des Polizisten ergreifen lassen – eine Wahl, die ich nie bereut habe.

Im Zuge meines frühen Engagements als Schülervertreter, Mediator und in meinen zahlreichen Diskussionen habe ich ein stark ausgeprägtes Gespür für Diplomatie und deeskalierende Gesprächsführung entwickelt, das mir sowohl beruflich als auch im privaten Bereich dabei hilft, unangenehme Entscheidungen, deutliche Kritik oder verunsichernde Fakten zu artikulieren ohne den Gesprächspartner zu verärgern oder zu verprellen.

Meine Schwächen liegen v.a. in meinem eher gering ausgeprägten Vermögen zur Selbstorganisation und teils ineffektivem Zeitmanagement. Mit meiner Einbindung in ein engagiertes Team von Mitwirkenden, diversen digitalen Tools und einer ausufernden Sammlung an To-Do-Listen bemühe ich mich um Kompensation.

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©2018 Partei der Humanisten – Rational. Liberal. Fortschrittlich.

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