Faktenbasierte Politik bieten nur Die Humanisten

In der letzten Woche haben wir euch jeden Tag einen Teilaspekt der Legalisierung von Drogen vorgestellt. Nun wird es Zeit, ein kurzes Fazit zu ziehen: Der Kampf gegen die Drogen ist auf allen Ebenen gescheitert. Ein Umdenken ist notwendig.

Bisher kostet die Repression und die Bekämpfung von Drogen mehrere Milliarden Euro im Jahr. Dieses Geld kann genutzt werden um Suchtprävention und Drogenaufklärung stärker staatlich zu fördern. Ergebnisse aus Forschung und Wissenschaft müssen für alle Menschen aufgearbeitet und zugänglich gemacht werden.

Eine große Gefahr für Konsumenten entsteht durch schlechte Qualität, Ersatzstoffe und einen fehlenden Verbraucherschutz. Der Schwarzmarkt kann nicht kontrolliert werden und gerät mehr und mehr außer Kontrolle. Wirkung, Giftigkeit und Langzeitfolgen von psychoaktiven Substanzen können nicht eingeschätzt werden. Die bisher angewendete repressive Drogenpolitik führt zu vermeidbaren Drogentoten. Eine Legalisierung hingegen mindert die Risiken.

Durch die Legalisierung wird der organisierten Kriminalität und dem internationalen Terrorismus der Geldhahn zugedreht. Kriminelle Organisationen, welche einen Großteil der Einnahmen über Drogen Verkäufe generieren, werden zukünftig keinen Absatzmarkt für Drogen finden. Auf einem kontrollierten Markt können stattdesse staatlich kontrollierte Unternehmen legal tätig werden und zahlen Steuern.

Auch die Beschaffungskriminalität wird durch eine Legalisierung eingedämmt. Keiner wird mehr durch seine Sucht gezwungen sein, straffällig zu werden. Abhängigkeit ist ein gefährliches Krankheitsbild. Als solches muss es auch behandelt werden. Menschen zu betreuen, ihnen Hilfe zu gewähren und neue Lebenschancen zu ermöglichen ist unzweifelhaft der bessere Weg, als sie wegzusperren und in die Illegalität zu verdrängen.

Drogenrepression ist teuer und geht mit gewaltigen Kosten für Bürger und Staat einher. Die Legalisierung führt zu einer Minimierung dieser Kosten und sorgt stattdessen für Steuereinnahmen. Frei gewordene Mittel können in der Folge genutzt werden um in Forschung, Aufklärung und Prävention zu investieren.

Der Kampf gegen Drogen ist gescheitert. Es wird Zeit umzudenken. Um Menschen zu schützen brauchen wir eine rationale und liberale Drogenpolitik.

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