Humanisten erkennen Leid – nicht nur beim Menschen

Humanisten erkennen Leid

Bedrückende und grausame Bilder liefert der Trailer von „Dominion“ (1). Die bereits mehrfach ausgezeichnete Dokumentation feiert am 04.10.2018 ihre Premiere in Bremen (2). Themenschwerpunkt sind hierbei die Schattenseiten der modernen landwirtschaftlichen Tierhaltung. Auf der Facebookseite zur Veranstaltung ist das Interesse für die Dokumentation groß, dazu noch die neueste Meldung: „Ferkelkastration weitere 2 Jahre ohne Betäubung in Deutschland erlaubt“(3).
Zwei aktuelle Gründe also, das Thema Tierschutz wieder in den Vordergrund zu rücken, denn auch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung lehnt laut Umfragen Massentierhaltung und Tierquälerei ab, hat aber erkannt, dass Veränderungen durch die Politik erfolgen müssen (4).
Bei der Premiere von „Dominion“ in Dresden vor wenigen Wochen achteten die Veranstalter ganz bewusst darauf, die Zuschauer mit den verstörenden Bildern nicht allein zu lassen (5). Der Krisenintervention und Notfallseelsorge Dresden e.V. war vor Ort, Infostände standen bereit und die Veranstalter machten zahlreiche Gesprächsangebote. Alles zu dem Zweck, dass die Besucher sich nicht emotional abkapselten („Das sind ja nur Tiere, das ist halt so!“), oder um sie von der Ohnmacht zu befreien, die das Beobachten solcher Bilder auslösen kann. Wichtige Sensibilisierungsmaßnahmen, die im Hinblick auf den Alltag der Tiere allerdings wie Hohn wirken. Sie können den Saal nicht einfach verlassen. Sie haben keine Stimme, aber Du hast eine. Also erhebe sie!
Im Grundsatzprogramm der Humanisten ist Folgendes festgehalten: „Wir haben ausreichende Kenntnisse über die Bedürfnisse und Empfindungsfähigkeiten der in unserer Verantwortung lebenden Tiere. Es ist unsere ethische Pflicht als Humanisten, für das Wohlergehen dieser Tiere zu sorgen und Leid zu verringern. Dieses Ziel muss höher gewichtet werden als Traditionen, Unterhaltung, religiöse Riten oder wirtschaftliche Interessen. Wir wollen die Gesetzgebung und deren Durchsetzung so verbessern, dass die erheblichen Missstände in der Tierhaltung behoben werden. Auch bei importierten Produkten müssen die Haltungsbedingungen in den Ursprungsländern berücksichtigt werden.“
In der Politik können wir die notwendigen Lösungen entwickeln. Werde dafür Mitglied bei den Humanisten und gestalte aktiv unsere Positionen in der AG Tierschutz!
Quellen:

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