Leinen los für Hamburger Humanisten

Die Hamburger Humanisten berichten von ihrem politischen Engagement und den neuesten Schritten in Richtung Gründung eines Landesverbandes.

Der Humanismus ist längst in Hamburg beheimatet. Bislang fehlt ihm nur eine gemeinschaftliche Stimme! Die Freie und Hansestadt Hamburg ist von jeher ein weltoffener Ort gewesen. Mit über 120 verschiedenen Religionsgemeinschaften weist sie deutschlandweit das größte Spektrum an Weltanschauungen auf. Nach massiven Kirchenaustritten in den letzten Jahren, leben heute ungefähr ein Drittel Christen und zehn Prozent Muslime in der Stadt. Eine große Gruppe wird dabei häufig übergangen: 60 Prozent der Hamburger fühlen sich keiner Religion zugehörig. Überall in Hamburg ist der Trend zur säkularen Weltanschauung zu spüren.


Die Gründung des Landesverbandes steht bevor


Seit Anfang 2017 arbeiten einige engagierte Mitglieder auf die Gründung eines Landesverbandes in Hamburg hin. Unter uns befinden sich Wissenschaftler, Selbständige, Lehrer, Krankenpfleger, Studenten und Rentner. Wie bei allen jungen Projekten, steht am Anfang der Aufbau von Strukturen. Dafür braucht es beispielsweise eine Satzung und Mitglieder, die für Posten wie den Vorstand und das Landesschiedsgericht kandidieren. Sobald wir ein Landesverband sind, werden wir demokratisch legitimiert damit beginnen, ein Programm für Hamburg zu schreiben und auf die Landtagswahlen 2020 hinzuarbeiten. Doch dafür brauchen wir Dich!

Wann immer es geht, beteiligen wir uns an Aktionen, um auf uns aufmerksam zu machen. Bei unserem Stammtisch und auf großen Stadtteilfesten sprechen wir ausgiebig mit aufgeschlossenen Hamburgern. Aus den Gesprächen geht hervor, dass viele Bürger an einem politischen Wechsel interessiert sind. Unsere Themen sprechen die Menschen an; das macht Mut und spornt uns an! Wir vernetzen uns und sind mit dem Bündnis „Säkulares Forum“ im Gespräch über eine mögliche Zusammenarbeit. Wir tauschen uns intensiv mit säkularen Gruppen wie der GWUP (Skeptiker), der gbs (Giordano-Bruno-Stiftung) und dem Sunday Assembly aus. Es beginnen Gespräche, mit dem Ziel, eine atheistische Hochschulgruppe zu gründen. Zusammen mit anderen Freigesinnten diskutieren wir lebhaft, wie wir Grundrechte stärken und humanistische Werte konkret politisch umsetzen können.


Die Humanisten Hamburgs im Radio


Auf diese Weise lernen wir interessante Persönlichkeiten kennen. Etwa Thomas Brandenburg, einen alten Hasen der Hamburger Humanismus-Szene, der regelmäßig unseren Stammtisch besucht. Er gab uns Gelegenheit für ein Interview in seiner Radiosendung „Die Fröhlichen Gottlosen“, wofür wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken.

Im Sinne einer offenen und pluralistischen Gesellschaft, wollen wir in Hamburg allen Bürgern eine Stimme geben. Jeder, der sich zu unserer Politik hingezogen fühlt, ist herzlich zu unserem offenen Stammtisch eingeladen. Dort diskutieren wir über die Rolle der Religion in einem modernen Staat, Menschen- und Bürgerrechte, soziale Gerechtigkeit, Unterstützung von Minderheiten, Umweltthemen, lokale Stadtpolitik und vieles mehr. Eigene Themenvorschläge sind stets willkommen. Wir freuen uns über Förderer, Interessenten und neue Mitglieder. An dieser Stelle möchten wir noch einmal betonen: Unser Stammtisch ist für jeden offen und verpflichtet zu nichts.

Die Partei der Humanisten trifft sich jeden ersten Montag und jeden dritten Mittwoch im Rindocks, Johnsallee 64, in 20146 Hamburg ab 18:30 Uhr.

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©2018 Partei der Humanisten – Rational. Liberal. Fortschrittlich.

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