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Foto von ericwagner

Zwischen dem 26. Dezember 2015 und 1. Januar 2016 haben wir, die Partei der Humanisten, unsere erste Themenwoche über Twitter herausgegeben (hier könnt ihr sie abrufen: https://twitter.com/DieHumanisten ). Unser Thema war LGBT+: Lesbian, Gay, Bisexual und Trans, aber auch einige weitere queere Gruppierungen. Wir wollten mit Aufklärung und Information zur Weihnachtszeit einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass LGBT-Personen weniger auf Unverständnis und Ausgrenzung stoßen. Denn oftmals sorgt Unkenntnis während der „friedlichen“ Zeit für viel Konfrontation in der Familie.

Aus diesem Grund haben wir einige wichtige Begriffe der Queer-Community erläutert und einen kleinen Einblick in die Lebenswelt und Probleme nicht-heterosexueller Menschen und Gemeinschaften darzustellen. So ist beispielsweise Homosexualität für die Kirchen nach wie vor etwas widernatürliches. Dies führt nicht nur zu persönlicher Ausgrenzung, sondern kann, durch Rechtslücken wie den sogenannten dritten Arbeitsweg auch zum Jobverlust führen.

Die eigene, freie Identität kann nicht gelebt werden. Queere Personen müssen sich so verstellen und leiden darunter – ein Zustand den wir als nicht hinnehmenswert empfinden. Das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit und auf Leben schützt die Freiheit des Einzelnen – dabei darf die sexuelle Orientierung keine Bedeutung haben.

Doch dieser konservative Einfluss der Religionsgemeinschaften, allen voran der beiden Amtskirchen ist auch auf höchster bundespolitischer Ebene beobachtbar und schlägt sich in der rückständigen Ungleichbehandlung von Homosexuellen und queeren Personen nieder. Wieso dürfen in einem modernen Land, in dem die unantastbare Würde des Menschen in unserem obersten Regelwerk als aller ersten Paragraphen niedergeschrieben ist und in dem Gleichheit eine allgemein verpflichtende Norm ist, Homosexuelle noch immer nicht heiraten?

In unserem Grundsatzprogramm heißt es:

„Die Würde des Menschen liegt in seiner Selbstbestimmung.“

„Der Staat muss die Rechte jedes Menschen innerhalb seines Staatsgebietes schützen. Das Geschlecht, die Weltanschauung, die politische Einstellung, biologische Merkmale, die ethnische Zugehörigkeit oder die Kultur eines Menschen dürfen vor dem Gesetz und im Gesetzestext selbst keinen Unterschied machen.“

Der Staat muss die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben seiner Bürger legen und darf sich nicht in private und intime Angelegenheiten dieser einmischen. Wir als Humanisten setzen uns entschieden für ein selbstbestimmtes Leben und die Gleichberechtigung jedes einzelnen Menschen ein.

Wir fordern deshalb ein JA zur Ehe für alle!

 

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©2018 Partei der Humanisten – Rational. Liberal. Fortschrittlich.

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