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Das Ehrenamt

Heute am 5. Dezember ist der internationale Tag des Ehrenamtes.

Durch Beschluß der UN-Resolution 40/212 aus dem Jahre 1985 wurde dieser Tag ab 1986 zum „International Volunteer Day“ ernannt. Ein Tag der all jene ehren soll die durch eine ehrenamtliche Tätigkeit ihre Zeit und Kraft in den Dienst einer „guten Sache“ stellen.

Dies geschieht unentgeltlich und nicht immer unbedingt freiwillig. Einige Ehrenämter sind für auserwählte Bürger verpflichtend. So können zum Beispiel  zum Schöffen Berufene nur in wenigen Fällen ablehnen das Amt zu bekleiden. Es geht um die „Ehre“ die einem mit diesem Dienst zu Teil wird und damit ist auch eine Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber enthalten. Zwar gibt es Aufwandsentschädigungen, etwaige Reisekosten und auch Versicherungsschutz, im Vordergrund stehen aber für viele Ehrenamtliche das eigene Ansehen und die Gewissheit etwas Gemeinnütziges zu tun.

So hat das Finanzministerium für das jahr 2004 ermittelt, dass rund 70% aller Menschen über 14 Jahren ehrenamtlich tätig waren. Die Ergebnisse des Freiwilligensurveys geben an, dass sich rund ein Drittel aller Deutscher ehrenamtlich betätigt. Sei es die Freiwillige Feuerwehr, Unterstützer im Katastrophenschutz, in der Telefonseelsorge, bei einer der vielen Hilfsorganisationen oder bei den reichen Kirchen, sie alle sind auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Damit sind die Ehrenamtlichen zu einer wichtigen Stütze des Sozialstaates geworden.

Das Grundeinkommen sichert ehrenamtliche Arbeit

Ehrenamt und Humanismus hängen eng zusammen. Nicht nur für sich, sondern auch für die Gesellschaft, für andere da zu sein, ist vielen Menschen ein Bedürfnis. Viele würden gerne etwas zum Allgemeinwohl beitragen, doch deutlich wenigere haben die Freiheit ein Ehrenamt ausüben zu können.
Zu hoch ist der immer weiter wachsende finanzielle Druck in unserer Gesellschaft. Zeit ist Geld und genau das sorgt bei der Abdeckung offener Ehrenamtsstellen für Probleme. Orden, Ehre, Ansehen und das Gefühl etwas Gutes getan zu haben, genügen leider nicht, um steigende Lebenshaltungskosten zu decken oder gar seine Familie zu ernähren.

Doch auch hier greift eine Idee unserer Partei: das Bedingungslose Grundeinkommen. Kerngedanke ist die Grundabsicherung eines jeden Bürgers, unabhängig von seiner Situation, seinem Beruf und seinem Lebensentwurf. Es befreit den Einzelnen von der existenziellen Geldsorge und gibt ihm damit die Möglichkeit, sich neben seinem Beruf freiwillig und unentgeltlich zu betätigen. Denn mit einem Grundeinkommen kann man es sich leisten sozial zu sein. Das Ehrenamt könnte so eine neue Beliebtheit erfahren.

Auch die Arbeit in unserer Partei ist auf ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen. Neben dem unentgeltlichen Einsatz zahlen weiterhin alle Mitglieder einen Mitgliedsbeitrag. Die Arbeit ist bereichernd, aber sie neben dem Beruf, der Uni oder der Ausbildung auszuüben erfordert Kraft und Zeit. All jenen möchten wir an diesem Tage danken, wohlwissend, dass der Erfolg und das Erreichen unserer Ziele maßgeblich auf ihrem Engagement beruhen.

Mit der Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen, möchten wir gerade auch all jene unterstützen und absichern, die sich zum Wohle anderer und für die Gemeinschaft einsetzen. In diesem revolutionären und zukunftsorientierten Konzept sehen wir unsere soziale Verpflichtung verwirklicht. Denn den Helfern unserer Gesellschaft zu helfen, ist mehr denn je wichtig und sollte an diesem Ehrentag nicht vergessen werden.

Unsere Gesellschaft darf jene die ihre Lebenszeit in den Dienst des Allgemeinwohls stellen nicht im Regen stehen lassen.
Darüber nachzudenken, auch dafür ist dieser 5. Dezember gedacht.

Happy International Volunteer day – einen fröhlichen internationale Tag des Ehrenamtes  !

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